22.01.2026 | Peter Kindiger
Lizenz: TD SYNNEX
Die Änderungen im Überblick
Mit der Einführung des Subscription-Modells hat IBM die Art und Weise, wie Unternehmen IBM i nutzen und lizenzieren, grundlegend verändert. Statt das Betriebssystem einmalig zu kaufen, wird IBM i seit einigen Jahren in einem Mietmodell angeboten. Dieses Modell bietet Flexibilität, sorgt aber auch für neue Abläufe im Umgang mit Lizenzschlüsseln.
Was bedeutet IBM i Subscription?
Bei der IBM i Subscription erwerben Kunden das Nutzungsrecht für IBM i nicht mehr dauerhaft, sondern für einen fest definierten Zeitraum – üblicherweise ein oder drei Jahre. Nach Ablauf dieser Zeit muss die Subscription erneuert werden, damit IBM i weiterhin ohne Einschränkungen betrieben werden kann.
Die Rolle der Lizenzschlüssel
IBM stellt für jede laufende Subscription einen Lizenzschlüssel bereit, der auf dem System eingespielt wird. Dieser Schlüssel ist zeitlich limitiert und bestimmt, wie lange das System nutzbar bleibt.
Früher: 60 Tage Puffer
Bei der Einführung des Subscription-Modells wurden die Lizenzschlüssel immer für 60 Tage länger ausgestellt, als die eigentliche Subscription dauerte. Diese Zeit war als Sicherheitsfenster gedacht, um den Kunden ausreichend Puffer für die Verlängerung zu geben.
Jetzt: nur noch 14 Tage Puffer (Angekündigt 5.01.2026)
IBM hat die Pufferzeit nun deutlich verkürzt. Statt 60 Tagen werden Lizenzschlüssel nur noch 14 Tage über das Subscription-Ende hinaus ausgestellt.
Diese 14 Tage dienen als letzte Kulanzfrist, um eine neue Subscription abzuschließen und einen aktuellen Lizenzschlüssel einzuspielen.
Wichtig zu wissen!
Nach Ablauf dieser 14 Tage ist es nicht mehr möglich, sich am IBM i anzumelden. Das System bleibt betriebsbereit, lässt aber keine interaktive Anmeldung mehr zu – was im operativen Betrieb praktisch einer Nichtnutzbarkeit gleichkommt.
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Ein kurzes Beispiel
Die Abonnementlaufzeit startet, wenn ein Abonnement zusammen mit neuer Hardware bestellt wird, immer mit dem in den IBM‑Systemen automatisch hinterlegten Hardware‑Installationsdatum. Dieses Datum markiert auch den Beginn der Hardware‑Wartung (z. B. Power Expert Care).
Wichtig: Das Hardware‑Installationsdatum ist nicht das Datum, an dem die Hardware endgültig beim Endkunden installiert wird.
Weiter Informationen finden Sie hier: IBM i License topics