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Wie Omnissa Security und Automatisierung zusammenführt

Risiken erkennen. Probleme beheben. Produktivität sichern.

Lizenz: Bussarin © Adobe Stock

Cyberangriffe beginnen heute häufig dort, wo Unternehmen am verwundbarsten sind: am Endgerät. Gleichzeitig arbeiten Security-, Endpoint- und Compliance-Teams in vielen Organisationen noch mit getrennten Werkzeugen, unterschiedlichen Datenquellen und isolierten Prozessen. Das erschwert die Transparenz, verlängert Reaktionszeiten und erhöht den Verwaltungsaufwand. Genau an dieser Stelle setzt Omnissa an. Statt Sicherheit, Geräteverwaltung und Employee Experience getrennt zu betrachten, vereint die Plattform diese Bereiche in einem gemeinsamen Ansatz.

Wenn Endpoint Management und Security zusammenwachsen

Viele Unternehmen kennen das Problem: Das Endpoint-Management-Team verwaltet Geräte, während Security-Verantwortliche Risiken und Schwachstellen überwachen. Dazwischen entstehen häufig Medienbrüche, doppelte Prozesse und fehlende Transparenz. Omnissa verfolgt deshalb das Ziel, Endpoint Management, Security und Digital Employee Experience auf einer gemeinsamen Plattform zusammenzuführen.

Die Grundlage bildet eine Security-&-Compliance-Strategie, die auf dem Zero-Trust-Prinzip basiert. Zugriffsentscheidungen werden nicht allein anhand einer Identität getroffen, sondern berücksichtigen zusätzlich Faktoren wie Gerätezustand, Risikoindikatoren oder Compliance-Status. So entsteht ein dynamischer Sicherheitsansatz, der sich kontinuierlich am tatsächlichen Risiko orientiert.

Vulnerability Defense: Aus Schwachstellen werden konkrete Maßnahmen

Ein zentraler Baustein dieser Strategie ist Workspace ONE Vulnerability Defense. Die Lösung identifiziert bekannte Sicherheitslücken auf Endgeräten, bewertet deren Gefährdungspotenzial und zeigt unmittelbar, welche Systeme tatsächlich betroffen sind. Statt Informationen aus verschiedenen Sicherheitswerkzeugen zusammenzuführen, erhalten IT- und Security-Teams alle relevanten Erkenntnisse zentral in einer Plattform.

Besonders interessant ist die direkte Verbindung zum Endpoint Management. Erkennt die Plattform eine kritische Schwachstelle, können Patches, Updates oder andere Korrekturmaßnahmen automatisiert bereitgestellt werden. Dadurch verkürzt sich die Zeit zwischen Erkennung und Behebung erheblich.

Threat Management: Risiken erkennen, bevor sie Schaden anrichten

Während Vulnerability Defense bekannte Schwachstellen identifiziert, richtet Threat Management den Blick auf aktive Bedrohungen. Die Lösung analysiert kontinuierlich Geräte, Anwendungen, Netzwerkverbindungen und Sicherheitsereignisse, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Dazu zählen beispielsweise Malware, unsichere WLAN-Verbindungen, kompromittierte Anwendungen oder Phishing-Angriffe.

Wird ein Gerät als risikobehaftet eingestuft, kann Omnissa automatisch reagieren und den Zugriff auf Unternehmensressourcen einschränken oder zusätzliche Sicherheitsrichtlinien aktivieren. Sobald das Problem behoben wurde, erfolgt eine Neubewertung des Geräts und die Einschränkungen werden wieder aufgehoben.

Warum DEX dabei eine entscheidende Rolle spielt

Sicherheit allein reicht jedoch nicht aus. Moderne IT-Organisationen müssen gleichzeitig sicherstellen, dass Mitarbeitende produktiv arbeiten können. Genau hier kommt Digital Employee Experience (DEX) ins Spiel. DEX misst kontinuierlich die Qualität der digitalen Arbeitsumgebung und macht sichtbar, wie sich technische Probleme tatsächlich auf Anwender auswirken.

Statt lediglich technische Messwerte zu erfassen, bewertet DEX den Einfluss auf die Nutzererfahrung. Werden beispielsweise Anmeldezeiten länger oder Anwendungen langsamer, erkennt die Plattform die Auswirkungen frühzeitig und unterstützt bei der Ursachenanalyse. Viele Probleme können anschließend automatisiert behoben werden, bevor überhaupt ein Helpdesk-Ticket entsteht.

Der gemeinsame Nenner: Automatisierung

Der eigentliche Mehrwert entsteht durch das Zusammenspiel der einzelnen Bausteine. DEX liefert Informationen über die Nutzererfahrung, Vulnerability Defense erkennt Schwachstellen, Threat Management identifiziert aktive Risiken und Security & Compliance bewertet den aktuellen Sicherheitsstatus. Ergänzt durch Automatisierung lassen sich viele Reaktionen direkt auslösen, ohne auf manuelle Eingriffe warten zu müssen.

Für Unternehmen bedeutet das weniger Komplexität, schnellere Reaktionszeiten und eine höhere Transparenz über den Zustand ihrer digitalen Arbeitsplätze. Gleichzeitig unterstützt die Plattform regulatorische Anforderungen und moderne Zero-Trust-Konzepte.

Die eigentliche Stärke liegt im Zusammenspiel

Omnissa positioniert Security nicht als isolierte Zusatzfunktion, sondern als integralen Bestandteil des digitalen Arbeitsplatzes. Durch die enge Verzahnung von Security & Compliance, Vulnerability Defense, Threat Management und DEX entsteht eine Plattform, die Risiken erkennt, die Nutzererfahrung verbessert und viele Prozesse automatisiert. Für Partner eröffnet sich damit eine deutlich breitere Gesprächsbasis als die klassische Geräteverwaltung: Es geht um einen ganzheitlichen Ansatz für Sicherheit, Produktivität und Automatisierung auf einer gemeinsamen Plattform.


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Sarah Fehrle
Business Development Manager
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