Änderungen bei der TLS-Wiedereinsetzungsgebühr für IBM Systeme

Lizenz: TD SYNNEX

Änderungen bei der TLS-Wiedereinsetzungsgebühr für IBM Systeme

IBM aktualisiert die Richtlinien zur sogenannten TLS-Wiedereinsetzungsgebühr, die für bestimmte Hardware-Systeme gilt, wenn sie nach einer Unterbrechung wieder in einen TLS-Servicevertrag aufgenommen werden. Diese Änderung betrifft Power SystemsStorage Systems und IBM Z Maschinen, die nicht durch eine aktive Garantie oder IBM Hardwarewartung (z. B. HWMA, HWSE oder Expert Care) abgedeckt sind.

Was ist die TLS-Wiedereinsetzungsgebühr?

Die TLS-Wiedereinsetzungsgebühr fällt an, wenn eine nicht abgedeckte Maschine erneut in einen TLS-Servicevertrag aufgenommen wird. Ziel ist es, die Kontinuität der Wartung sicherzustellen und Risiken durch Wartungslücken zu minimieren.

Was ändert sich ab dem 6. September 2025?

IBM passt die Richtlinie in mehreren Punkten an:

  • Verkürzung der „Gap Period“: Die Zeitspanne, in der eine Maschine ohne Wartungsvertrag sein darf, bevor die Gebühr fällig wird, wird von 90 Tagen auf 30 Tage reduziert.
  • Erhöhung der Gebühr: Die Wiedereinsetzungsgebühr steigt von einmalig auf zweimal die monatliche Wartungsgebühr.
  • Erweiterung der Richtlinie: Die Policen Expert Care und HW Service Extension werden nun ebenfalls berücksichtigt.

Diese Änderungen werden ab dem 6. September 2025 in Conga implementiert und gelten für alle betroffenen Systeme.

Was bedeutet das für Kunden?

Unternehmen sollten sicherstellen, dass ihre IBM Systeme durchgehend durch einen gültigen Wartungsvertrag abgedeckt sind, um zusätzliche Kosten zu vermeiden. Die neue Regelung unterstreicht die Bedeutung einer lückenlosen Wartung und bietet gleichzeitig mehr Klarheit über die finanziellen Auswirkungen bei Vertragsunterbrechungen.


Expert Profile Image

Peter Kindiger
Business Development Manager IBM
peter.kindiger@tdsynnex.com
Alle Artikel des Autors

Das könnte Sie auch interessieren