Die neuen IBM FlashSysteme

Die neuen IBM FlashSysteme

Storage-Revolution bei IBM: FlashSystem.ai nimmt Administratoren bis zu 90 Prozent der Routinearbeit ab und senkt die TCO um mindestens 40 Prozent

 

Erstmals können Speichersysteme mit KI-Agenten Telemetriedaten in Echtzeit auswerten und Tausende von Betriebsentscheidungen pro Tag treffen – von der Kapazitätsplanung über die Performance-Optimierung bis zur Ransomware-Abwehr. Premiere feiert die Weltneuheit in den IBM Flash-Systemen 5600, 7600 und 9600.

 

Das Konzept hinter FlashSystem.ai

FlashSystem.ai ist kein einzelnes Feature, sondern eine einzigartige Sammlung von KI-Services für die Erkennung von Ransomware, die Unterstützung der Systemadministration sowie die Optimierung von Ressourcen und Workloads. Diese intelligenten Tools sind in die neue IBM FlashSystem-Familie integriert und werten kontinuierlich die Telemetriedaten aus dem gesamten Speicher-Stack aus. Hierfür hat IBM die Hardware-Plattform und neue Flash-Laufwerke (FlashCore-Module der fünften Generation, FCM5) entwickelt.

IBM skizziert FlashSystem.ai als virtuellen Co-Administrator, der nicht nur Empfehlungen gibt, sondern eigenständig Aktionen ausführen kann – etwa das Anlegen von Volumes, die Verschiebung von Workloads oder die Anpassung von Policies. Der KI-Agent ist so konzipiert, dass er sich in wenigen Stunden an das Verhalten von Anwendungen anpasst und deutlich schneller reagiert als klassische, Template-basierte Optimierungsmechanismen.


Der Storage denkt mit

Der vielleicht wichtigste Punkt für IT-Verantwortliche: FlashSystem.ai kann den manuellen Aufwand für Routineaufgaben um bis zu 90 Prozent senken. Weil der KI-Agent Standardaufgaben wie Multi-Volume-Provisionierung, Server-Zuteilung oder Policy-Zuordnungen weitgehend selbstständig erledigt, entfallen Dutzende von Klicks in GUIs oder Skripting. Der Systemverantwortliche beschreibt den gewünschten Speicherzustand über einen integrierten Prompt in natürlicher Sprache, und das Flash-System setzt den Auftrag um. Wichtig dabei: „Destruktive“ Anweisungen werden nicht befolgt (Do-no-Harm-Prinzip). Der Mensch bleibt als oberste Kontrollinstanz Herr des Geschehens (Human-in-the-Loop).


Deduplizierung und Performance

Technisch stützt sich FlashSystem.ai auf Telemetriedaten aus Milliarden von Messpunkten, die aus realen Kundenumgebungen in die Modelle eingeflossen sind. Ergänzend protokolliert jedes FCM5-Modul Statistiken zu jedem einzelnen I/O. Die neuen FlashCore-Module ermöglichen Deduplizierung, Datenkomprimierung, Verschlüsslung und Erkennung von Ransomware direkt in der Hardware. Weil der eigentliche Storage-Controller nicht mit diesen Aufgaben belastet wird, gibt es im Alltagseinsatz keinerlei Performance-Einbußen.

Für IT-Teams bedeutet dies: wenig manuelles Rebalancing, weitgehende Vermeidung von Storage-Engpässen und eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Kapazitäten. IBM beziffert die mögliche Reduktion des physischen Speicher-Footprints gegenüber der Vorgängergeneration auf 30 bis 75 Prozent – je nach Modell.


KI-optimierter Ransomware-Schutz

Der hardwarebasierte Ransomware-Schutz in den FCM5-Modulen, bei dem jedes Laufwerk jeden einzelnen I/O-Vorgang in Echtzeit auf Anomalien analysiert, bildet zusammen mit dem eingesetzten KI-Modell eine wirksame Waffe gegen Ransomware und andere Schadprogramme. Der Abgleich gegen bekannte Angriffssignaturen und statistische Abweichungen erfolgt im Zwei-Sekunden-Takt, die Fehlerquote liegt bei weniger als einem Prozent. Potenzielle Ransomware-Angriffe werden innerhalb von 60 Sekunden erkannt und über Alerts an weitere Tools (z.B. SIEM/SOAR) gemeldet.

Betroffene Unternehmen können komprimittierte Volumes mit der Funktion Safeguarded Copy, einem integrierten Tresor für Datenkopien, in Minutenschnelle wiederherstellen, was Ausfallzeiten und Datenverluste auf ein Minimum reduziert. Darüber hinaus können weitere Lösungen für die Erkennung, Orchestrierung und Wiederherstellung von Daten eingesetzt werden. Hierfür bietet IBM applikationsspezifische Scanning-Tools (z. B. Deep Scans für SAP HANA, Oracle, VMware, MS SQL oder Filesysteme).

Dynamische Compliance und Audit-Unterstützung

Neben Betrieb und Sicherheit adressiert FlashSystem.ai auch Governance-Vorgaben. Die Plattform überwacht in Echtzeit die Einhaltung von SLAs und internen Richtlinien. Workloads lassen sich automatisiert so verlagern oder parametrisieren, dass vorab definierte Latenz-, Verfügbarkeits- oder Schutzklassen eingehalten werden. Für Audits und Compliance-Prüfungen dokumentiert der KI-Agent die erforderliche Beweiskette: Konfigurationen, Schutzrichtlinien, historische Änderungen und erkannte Risiken werden zusammengeführt sowie strukturiert aufbereitet. IBM betont, dass sich dadurch der Zeitaufwand der Administratoren für Audit-Dokumentationen halbieren lässt.


Einfache Integration in vorhandene Infrastruktur

Kaum ein Rechenzentrum ist ein „Greenfield“. Deshalb sind die neuen IBM Storage-Server mit FlashSystem.ai auf komplexe heterogene Umgebungen ausgelegt. Unternehmen können die neuen Laufwerke über FlashSystem Grid mit älteren Generationen und mehr als 500 Speicherplattformen anderer Hersteller verbinden. Auf diese Weise lassen sich Workloads non-disruptiv zwischen IBM- und Fremdsystemen verschieben, um die Leistung und Kostenbilanz zu verbessern.


Weitreichende Benefits für IT-Entscheider

FlashSystem.ai sorgt für eine massive Verbesserung der Prozesse in drei elementaren Bereichen: Betrieb, Risikominimierung und Wirtschaftlichkeit. Betrieblich reduziert der KI-Agent den Bedarf an spezialisiertem Storage-Know-how im Tagesgeschäft, weil er typische Aufgaben eigenständig übernimmt und Optimierungsvorschläge verständlich begründet.

Gleichzeitig gewährleistet die permanente Analyse der Telemetriedaten eine bessere Ressourcenauslastung und eine zuverlässige Planbarkeit der Kapazitäts- und Performance-Reserven. Für die Datensicherheit bietet die Kombination aus Hardware-basiertem Ransomware-Schutz, Safeguarded Copy und dynamischer Compliance-Überwachung einen deutlich höheren Security- und Governance-Standard als klassische Arrays. Angriffe werden schneller erkannt, die Recovery-Zeiten sinken, und die Audit-Anforderungen lassen sich effizienter erfüllen.

Und ökonomisch? Hier zahlt sich der KI-Einsatz durch konsolidierte Footprints, eine längere Lebensdauer der Flash-Medien und eine erhebliche Verringerung des manuellen Administrationsaufwands aus. Im Vergleich zu manuell verwalteten Speicherlösungen verspricht IBM eine Minderung der Lebenszykluskosten (TCO) um mindestens 40 Prozent!

Die neuen IBM Flash-Systeme 5600, 7600 und 9600 mit FlashSystem.ai sind ab sofort bei TD SYNNEX erhältlich.
Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zum Thema IBM Flash Storage:
Nick Notter
Tel.: +49 (0)711 51881 240, Mobil: +49 (0)151 55134719
Mail: nick.notter@tdsynnex.com


IBM Storage-Server mit FlashSystem.ai:
Alle Top-Features in der Übersicht

Funktion Aktion Benefits für Unternehmen
Autonome Administration Der KI-Agent übernimmt Routineaufgaben und trifft Tausende von Betriebsentscheidungen pro Tag. Bis zu 90 % weniger manueller Management-Aufwand, starke Entlastung der IT-Teams.
Proaktive Optimierung Kontinuierliche Analyse von Telemetriedaten und dynamische Datenplatzierung über Systeme hinweg. Höhere Auslastung, weniger Bottlenecks, besser planbare Performance-Reserven.
Ransomware-Detection in Echtzeit Hardware-beschleunigte Anomalieerkennung auf FlashCore-Modulen, Alarmierung in weniger als einer Minute. Schnellere Erkennung von Angriffen, minimierter Datenverlust und kurze Wiederherstellungszeiten.
Dynamische Compliance Echtzeit-Überwachung von SLAs und Richtlinien, automatische Anpassung von Workloads und Policies. Weniger Compliance-Verstöße, geringerer Dokumentationsaufwand bei Audits.
Heterogene Integration Unterstützung von über 500 Third-Party-Systemen und älteren FlashSystem-Generationen via Grid. Schutz bestehender Investitionen, schrittweise Modernisierung ohne Big Bang.
Hohe Dichte und Haltbarkeit Gen‑5‑FlashCore-Module mit bis zu 105,6 TB und bis zu 5,5‑fachen Schreibzyklen gegenüber QLC-Standard. Geringerer Footprint, weniger Hardware, längere Lebensdauer und niedrigere TCO.
Niedrige
Lebenszykluskosten
KI-gesteuerte Verwaltung statt manueller Modellierung sorgt für eine signifikante Reduzierung der TCO. Mindestens 40 Prozent Einsparung im Vergleich zu klassischen Lösungen.