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Platform-as-a-Service (PaaS)

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Database-as-a-Service

Seit Erscheinen der Version 12c für verschiedene Oracle Produkte (Datenbank, BI, Enterprise Manager) ist mit dem Buchstaben ‚c‘ für Cloud der Anspruch sichtbar, dass dies Produkte sind, die auch in der Cloud einsetzbar sind.

Kern des Cloudangebots ist die Pluggable Database, die mandantenfähig innerhalb der Datenbank eine Virtualisierungsschicht einzieht. Dies ist auch die „einfachste“ Variante einer Oracle Cloud Datenbank, eine sogenannte Schema DB. Der Zugriff erfolgt dann über ein REST-API, APEX oder aus einer Java Anwendung.

Ab der Version 18c bezeichnet Oracle viele PaaS Dienste als „Autonomous“, um den Einsatz von Artificial Intelligence und Machine Learning bei der Administration in der Cloud hervorzuheben. In diesem Aspekt überholt das Cloudangebot gerade das vergleichbare Angebot On Premises. So bietet der Autonomous Oracle Database Cloud Service Mechanismen an, um ohne Stoppen des Services, Security Patches einzuspielen.

Mit der Version 23ai wurden KI-Funktionen auch für Anwendungen ansprechbar. Mit dem neuen VECTOR-Datentyp lassen sich insbesondere Texte so speichern, dass in den Werten ein Index zur „Nähe“ von Begriffen in den vielfältigen Dimensionen gespeichert werden kann. Auch für die Folgeversion 26ai investierte Oracle stark in KI-Funktionen. Die Integration von Geschäftsdaten mit Large Language Modellen ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Das Performancespektrum für Oracles IaaS- und PaaS-Dienste ist variantenreich. Waren in der ersten Version der Cloud-Umgebung (Gen1 aka Classic) klassische virtuelle Maschinen die Basis des Angebots, sind es in den Gen2 Rechenzentren mit dedizierten Hosts besonders leistungsfähige Rechner mit schnellen NVMe Platten, auf denen die Services gestartet werden können. Auch bietet Oracle seine Datenbank installiert auf einem Engineered System (Exadata) zur Miete an. Schneller geht’s kaum.

Durch enge Kooperationen mit NVIDIA bietet Oracle Cluster für größte KI-Workloads an.

Regelmäßig demonstriert Larry Ellison die bessere Performance seiner Datenbank in der Oracle Cloud im Vergleich zu den Datenbanken in Amazon Web Services (AWS). Seit 2025 werden Oracle Datenbank Dienste auch in den Rechenzentren der Hyperscaler AWS, Azure und GCP angeboten. Die Funktionen sind die gleichen wie in der Oracle Cloud Infrastructure, nur wird die Abrechnung über die jeweiligen Hyperscaler durchgeführt.

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Die Oracle Angebote bieten Skalierungsmöglichkeiten in folgenden Dimensionen:

–  Rechenleistung, bestimmt durch die Anzahl der verwendeten „OCPUs“. Eine OCPU entspricht der Leistung eines virtualisierten Cores eines Intel Xeon Prozessors mit eingeschaltetem Hyperthreading. Das System zeigt pro OCPU immer 2 vCPUs (virtuelle CPUs) an. Seit Herbst 2018 werden vor allem AMD EPYC Prozessoren eingesetzt. Auch GPU (Grafikprozessoren für HPC und KI Aufgaben) werden z.B. für das schnelle Rendern von Animationsfilmen und insbesondere für LLMs angeboten.
Um eine gewisse Unabhängigkeit von den HW-Anbietern zu erlangen, bietet Oracle neue Dienste nach einer „ECPU“-Metrik an. Dies ist eine Abstraktion eines Cores ohne genau festzulegen, welcher Chip-Anbieter dahintersteckt.

–  Nachdem anfänglich der Hauptspeicher pro OCPU fix eingestellt war, bieten die aktuellen VMs ein breites Spektrum an Hauptspeicher GB/Core an.

– Wahl der Edition aus „Standard Edition“, „Enterprise Edition“, „Enterprise Edition High Performance“ und „Enterprise Edition Extreme Performance“.
Die Variante „Enterprise Edition High Performance” enthält nahezu alle verfügbaren Optionen der Enterprise Edition. In der Variante „Enterprise Edition Extreme Performance” kommen noch die Optionen Active Data Guard und In-Memory Database hinzu.

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Man darf nahezu alle Dienste deutlich günstiger provisionieren, wenn man angibt, noch eine eigene vergleichbare inaktive Lizenz unter Wartung zu besitzen (BYOL). Dann zahlt man in OCI fast nur noch den Infrastrukturanteil des Dienstes.

–  Wahl des Administrationsmöglichkeiten Von einer selbst verwalteten VM mit selbst installierter und administrierter SW bis hin zum Angebot der Autonomous DB, bei der man Oracle die Aufgaben des Patchings und Releasewechsels komplett überlässt, sind diverse Abstufungen möglich.

– Die Wahl der Version kann zur Laufzeit getätigt werden. Es sind i.d.R. die aktuelle und die letzten 2 Long Term Support Version der Datenbank provisionierbar.

– Die Datensicherung kann über einen Backup Service in der Oracle Cloud realisiert werden. Dies wird zur Laufzeit entschieden.

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Middleware-as-a-Service

Oracle stellt als Applikationsserver den Oracle WebLogic Server for OCI zur Verfügung. Die Dimensionierung ist analog zum Database Service zu sehen.

– Die Editionen sind „Standard Edition“, „Enterprise Edition“ oder „Suite“

– Eine vorkonfigurierte „SaaS Extension“ ist für die Umegbungen vorgesehen, die eine Standard-Laufzeitumgebung für Ihre Software benötigen. Dies ist ein Angebot, das insbesondere ISVs mit Ihrer Software verkaufen können.

Daneben ist auch eine Administration mit allen Tools und „Root“-Zugriff möglich.

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Weitere PaaS Services

Zu den aktuell am meisten genutzten Services zählen:

– Data and Analytics

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– Application Development and Integration

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– AI, ML, and Developer Tools